Aus dem Archiv: Gender Studies der Universität Freiburg in Gefahr

Manchmal wundert es mich, wie und weshalb die Leute auf der Seite landen. Zur Erinnerung: Vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlichte die Fachschaft Gender Studies in Freiburg einen offenen Brief zur problematischen Situation der Gender Studies in Freiburg. Über genderblog.de erhalte ich bis heute regelmäßige Visits auf die Seite. Es scheint also noch InteressentInnen zu geben, die keine Spider/Crawler sind und den Artikel lesen wollen.

Aus diesem Grund poste ich mal wiede einen Artikel aus dem „Archiv“ vom 13. März 2009 und wünsche euch viel Spass beim Lesen.

„Gender? Ist das nicht der Roboter bei Futurama?“

So, oder so ähnlich denken gerade mal wieder ein paar Menschen an der Freiburger Universität.

Die Freiburger Universität ist ja nicht bekannt für Progressivität. Weder auf wissenschaftlicher, noch auf hochschulpolischer Ebene.

Dass kein Interesse am Erhalt der Gender Studies in der bisherigen Form besteht, zeigt sich bei den Machenschaften rund um die Berufung in der Kognitionswissenschaft. Die FS Gender erläutert die Problematik in einem offenen Brief: Offener Brief der FS Gender

Kurz zusammengefasst: Die wichtige Säule der naturwissenschaftlichen Gender Studies wird wegbrechen, wenn die zu besetzende Professur kein deutliches Gender-Profil erhält. Bisher hat dies das nun auslaufende gin diesen Bereich (nachweislich) hervorrangend abgedeckt.

Doof, dass die FS Gender nicht einmal einen Kontakt veröffentlicht oder eine Strategie, wie weiter zu verfahren ist. Sollen wir uns alle beim Rektorat beschweren? Und mit der Anrede „Magifizienz“ macht man sich m.E. auch zum Affen, weil man so das Spiel mitspielt. Mal sehen was sich ergibt.

Übrigens: In der Sache hat sich nach Auskunft eines Informanten immernoch nichts ergeben. Aussitzen ist ja eine altbekannte Methode um Probleme nicht lösen zu müssen oder Konflikten aus dem Weg zu gehen.

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