Bücher über die Post (III)

Passend zur Wiedervereinigung heute mal ein Buch über die Post in der DDR.

Hans Scharrer hat in seinem kleinen Büchlein „Wahre Begebenheiten. Aus meinem Leben bei der Deutschen Post in
der DDR“ verschiedene Geschichten aus seinem Alltag bei der DDR-Post beschrieben. Es ist weniger ein Roman oder eine lustige Geschichte, sondern eher besondere Vorkommnisse.

Dabei werden Dinge beschrieben, die auch genau so gut heute geschehen könnten, wie die Entwendung von Paketen, die wertvolle Güter  (Westkaffee) enthalten. Besonders interessant ist der Ärger, den er mit dem politischen Kader hatte, weil er zB. eine Postwurfsendung verteilen ließ, die der örtlichen SED-Leitung nicht passte. Wirklich traurig sind die Erzählungen aus der Zeit nach der Wende, wo die DDR-Post in die (West)Deutsche Post integriert wurde (Postunion).

Mit dem Kapitalismus kamen auch die verhassten Werbekataloge:

Und mit dem Kapitalismus kamen auch die allseits verhassten Kataloge:

Das Sendungsaufkommen im Postverkehr von West nach Ost nahm rasch zu. Kataloge und Werbesendungen, bisher für den Postverkehr in der DDR ohne Bedeutung, kamen zu Tausenden und überschwemmten und verstopften die Transportwege und Lagermöglichkeiten.

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