Ein Leben ohne Twitter…

Eigentlich fand ich Twitter immer ganz toll.

Aber irgendwann merkte ich, dass der Mehrwert sank. Zwar hatte ich eine lustige Truppe von Skeptikern und anderen mir inhaltlich nahestehenden Leuten in der Timeline (TL), doch genervt war ich von den belanglosen Tweets, deren Merkmal es war

  • sich über irgendeinen (lustigen) Sachverhalt in den Medien lustig zu machen (analog zur Bewertung von Sport aus dem Wohnzimmer heraus),
  • irgendeinen Spruch oder eine Weisheit von sich zu geben (der hoffentlich in die Analen der Twitteria eingeht) oder
  • irgendeine „Diskussion“ zu führen.

Die Hoffnung war, dass dieses Gezwitscher dann von möglichst vielen Leuten gelesen und retweeted wird. Das ist Ihnen dann auch gelungen, denn sonst wären sie nicht in meiner TL gelandet, denn wirklich vielen Leuten folge ich nicht.

Am besten sind die „Diskussionen“, welche mit den 140 Zeichen „geführt“ werden. Inhaltlicher Austausch ist damit nicht wirklich möglich, denn mit 140 Zeichen ist man einfach beschränkt. Es erinnert stark an die Moderationskarten-Kritik in der Erwachsenenbildung (vgl. http://www.fachdidaktik-einecke.de/7_Unterrichtsmethoden/moderation_metaplan_neu.htm).

Ich bin froh, den Twitterclient nicht mehr starten zu müssen – ich vermisse ihn nicht! Jetzt muss ich nur noch Facebook loswerden…

 

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