Kochen für viele Personen

2-3 mal im Moant haben wir früher immer wieder für 40-50 Personen lekka nach verschiedenen Rezepten aus stinknormalen Kochbüchern gekocht. Meistens waren es drei Gänge bestehend aus Vor- und Hauptspeise sowie ein Dessert.

Doch nicht jedes Rezept lässt sich auf eine Menge von 40-50 Personen hochrechnen. Aber dank der  langjährigen Erfahrung des „Kollektivs“ hat das immer mehr oder weniger gut geklappt.

Probleme gabs zum Beispiel, weil das optimale Gerät nicht vorhanden war oder weil bei den großen Mengen teilweise unverhältnismäßig viel Arbeit entstanden ist (am Ende hatten wir trotzdem alle Spaß dabei). So war es zum Beispiel immer wieder spannend dutzende von Eiern mit einem mittelgroßen Rührgerät zu Eischnee zu verarbeiten (keine Angst, wir haben Eigelb und Eidotter natürlich vorher getrennt). Das selbe Problem gabs auch bei manchen Rührteigen. Und richtig ins Rotieren kamen wir bei der Zubereitung von Ofengerichten. Mit 2 Öfen war es nicht leicht pünktlich alle 40 Leute zu bedienen, aber wir haben immer brav die „Warteschlange“ miteingerechnet und konnten so fast alle zufriedenstellen (bis auf die VeganerInnen, aber das ist eine andere Geschichte).

Die Herstellung von Gnocchis ist ein Beispiel für unverhältnismäßig viel Arbeit, auch wenn es nachher umso besser schmeckt(e). Das Hauptproblem bei deren Herstellung lag in der Arbeit die Teile zu rollen, mit „Soßenrille“ zu versehen, sowie der Lagerung dieser entsprechenden Menge, weil frische und ungekochte Gnocchis nicht einfach in einen Topf getan werden können, sondern am besten auf einem Tuch ausgelegt werden, bis sie dann im kochenden Wasser landen.

Eine weitere interessante Quelle für Rezepte, die sich leicht auf große Menschenmengen hochrechnen lassen, ist die folgende Kochfibel: http://www.thw-lernsystem.de/hoya/cms/upload/downloads/pdf/gesamtkochbuch_02_07.pdf

Dort finden sich nicht nur Rezpte für Basics, wie Brühe usw, sondern eben auch umfangreicheres Essen, das leicht für große Menschenmengen zubereitet werden kann. Vorausgesetzt man hat die entsprechende Hardware. Im Falle der Kochfibel handelt es sich um Feldküchen, die wir leider nicht hatten.

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